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Angst vorm Wolf geht im Ybbstal um

Waidhofen. Nach Wolfsrissen in Weyer bestätigen jetzt auch DNA-Analysen Risse von Schafen in Konradsheim.

Nach eingehenden Untersuchungen und DNA-Analysen durch den Wolfexperten Dr. Jörg Rauer vom Institut für Wildtierkunde und Pathologie liegt nun die Bestätigung vor, dass die gerissenen Schafe in Weyer und jene beiden Tiere, die kurz danach im Gebiet um Konradsheim gefunden wurden, von einem oder mehreren Wölfen gerissen wurden.
In Konradsheim wurde laut Beobachtungen des Grundbesitzers ein Schaf in der Nacht des 25. Mai Opfer des Wolfs, das zweite hingegen muss das oder die Raubtiere in den Morgenstunden des 27. Mai attackiert haben, was ungewöhnlich ist. Es liegt die Vermutung nahe, dass sich jene Wölfe, die in unsere Region eingewandert sind, bereits an den Menschen und die Zivilisation gewöhnt haben, was auch die Nähe der Fundorte der gerissenen Schafe zu Siedlungsräumen untermauert.
Die beiden gerissenen Schafe wurden nur 50 m entfernt vom Hof Almkogel der Familie Geierlehner am Redtenberg gefunden.
Weiters kam es bereits im Vorjahr zu mehreren ungeklärten Rissen von Tieren, auch Kälbern. Damals wurden keine DNA-Analysen angeordnet. Die Vermutung lebt nun wieder auf, dass es sich damals schon um Wolfsrisse handelte.
Entsprechend dieser Entwicklung ist in der betroffenen Bevölkerung die Sorge auch um die eigene Sicherheit vorherrschend. Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Wolfs in unserer Region sind derzeit nicht möglich, da der Wolf unter strengem Artenschutz steht und nicht bejagt werden darf.
Die NÖ Landwirtschaftskammer fordert einen Diskussionsprozess auf europäischer Ebene mit dem Ziel, nationale Handlungsspielräume für eine Lösung des Problems zu ermöglichen. Die Forderungen betreffen eine flächendeckende Bestandsregulierung (Bejagung) und finanzielle Unterstützung bei Schutzmaßnahmen bei Wolfsrissen.

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Die Art, wie die Schafe gerissen wurden, weisen eindeutig auf einen Wolf hin. Eine DNA-Analyse brachte nun die Bestätigung.zVg