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An Gottes Segen ist alles gelegen

Abschied von Pfarrer Reinhard Kittl nach 39 Jahren als Pfarrherr in Zell

Mit dem Erntedankfest und der Sonntagsmesse am 29. September verabschiedetet sich Mag. Reinhard Kittl als Pfarrherr von Zell in die Pension. Dem Anlass entsprechend groß war der Andrang der Gläubigen, die bei Weitem nicht alle in der Kirche Platz fanden und noch weit vor dem geöffneten Portal im Freien die Messe verfolgten. Wie üblich beim Zeller Erntedank wurde die Erntekrone in einer Prozession von der Forsterkapelle zur Kirche getragen, wobei die Stadtmusikkapelle und eine Abordnung der Zeller Feuerwehr den Festzug anführten. Besonders bestaunt wurde auch diesmal der legendäre Schwammerlaltar, den der ausgewiesene Pilzexperte Kittl heuer zum 22. und eben letzten Mal gestaltet hat.
Vielbeachtet war auch seine letzte Predigt, die der Pfarrherr von Zell wie üblich von der Kanzel herab an die Gläubigen richtete. „An Gottes Segen ist alles gelegen“ war die Kernbotschaft des scheidenden Pfarrherren, der seiner Pfarrgemeinschaft für das Gebet dankte, das ihm immer wieder große Kraft gegeben habe. Auch die „Glaubwürdigkeit, mit der man das Wort Gottes zu verkünden habe und zu dem man auch stehen muss“ war ihm in seiner Predigt ein großes Anliegen.
Seitens der Stadt war Bgm. Werner Krammer zum Abschied von Pfarrer Kittl gekommen und dankte für dessen Engagement und sein verdienstvolles Tun als Seelsorger. Die Leistungsbilanz von Reinhard Kittl fällt überhaupt enorm positiv aus. Am 31. August 1980 wurde ihm die Pfarre Zell anvertraut und in den 39 Jahren als Pfarrer waren es etwa 20.000 Messen, 10.000 Predigten und 60.000 Beichten, die auf sein Konto gehen. Auch das Spendenaufkommen seiner Pfarre war mit rund 350.000 € für karitative Zwecke enorm.
Pfarrer Kittl ist aber auch ein nimmermüder Autor und zahlreiche Publikationen, seien es religiöse oder profane Bücher wie etwa über das Schwammerlsuchen, kamen im Laufe der Zeit zusammen.
Gesundheitlich jedoch schon etwas angeschlagen hat sich Pfarrer Kittl, der im 72. Lebensjahr steht, entschlossen, sich in Pension zurückzuziehen und übersiedelt dazu in die Gemeinde Ybbsitz, wo ein Haus für ihn zur Verfügung steht.
Ein Bericht im „Ybbstaler“ über den akuten Priestermangel und nicht mehr besetzbare Pfarren sorgte vor einigen Wochen für Aufsehen, leider aber auch zu Miss­interpretationen. In Zeller Pfarrkreisen wurde vermutet, der Bericht stamme aus der Feder von Dechant Döller und dieser habe damit Pfarrer Kittl zu Unrecht angegriffen. Das stimmt allerdings in keiner Weise. Chefredakteur Fritz Stummer hat diesen Beitrag zum Priestermangel verfasst und dazu Stadtpfarrer Döller in seiner Funktion als Dechant lediglich zum Interview gebeten. Dies sei hier an dieser Stelle klar ausgesprochen.
Wie es jetzt in der Pfarre Zell weitergehen wird, ist seitens der Diözese noch nicht entschieden. Die gültige Messordnung wird wie gewohnt weitergeführt und die Messen seitens des Dekanats organisiert, so wie es etwa bei Krankheit oder plötzlichem Tod eines Pfarres geschehen würde. Eine allfällige Nachbesetzung der Pfarre ist ausschließliche Aufgabe des Diözesanbischofs, allerdings hat sich Bischof Schwarz dazu noch nicht geäußert.

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Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. © Piaty sen.
Ein letztes Mal predigte Pfarrer Kittl von der Kanzel zu den Gläubigen.
Der Erntedank war Pfarrer Kittls offizieller Abschied von Zell.

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