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Das große Fest der Marschmusik

Waidhofen. NÖ Blasmusikverband lud zur Marschmusikbewertung ins Alpenstadion

Der Pfingstmontag ist im Kalender der echten Freunde der Blasmusik immer dick angestrichen, ist doch dieser Termin für die Marschmusikbewertung im Waidhofner Alpenstadion reserviert. In den Vorjahren pandemiebedingt abgesagt war es heuer wieder so weit und bei optimalen Wetterbedingungen (nicht zu heiß und trocken) stellten sich acht Musikkapellen der Jury. Für diesen Auftritt wurde schon Woche und Monate vorher eifrigst geübt, marschiert und bei den Kapellen, die in der Stufe E an den Start gingen, auch eine Kürfigur einstudiert.
Organisatorisch ausgerichtet und die Bewirtung beim großen Fest der Marschmusik übernommen hat diesmal der Musikverein Windhag. Aus diesem Grund war es auch die TMK aus dem Waidhofner Musikdorf, die als Erstes an den Start ging, damit danach alle Hände zur Bewirtung der vielen Besucher zur Verfügung stehen.
Neben den Windhagern stellten sich die anderen vier Waidhofner Kapellen St. Leonhard, Konradsheim, St. Georgen und die Stadtmusikkapelle sowie die Kapellen aus Böhlerwerk, Allhartsberg und Ybbsitz dem Bewerb. Vier traten in E an und hatten somit eine Kürfigur vorzuführen. Die TMK Windhag überzeugte mit „das Auge des Sauron“, Konradsheim mit „Niglo draht durch – Tagada“, St. Georgen mit „Social Distancing“ und Allhartsberg mit der Kürfigur „Jonglieren“.
Generell boten aber alle angetretenen Musikkapellen hervorragende Leistungen und es zeigte sich, wie sehr die Corona-Pause die Kapellen geschmerzt haben muss, denn das Engagement und der Eifer, mit dem an den Start gegangen wurde, war absolut spürbar und ist auch auf das Publikum übergesprungen.
Nach dem Bewerb und der Bekanntgabe der Jurywertung stand zum Schluss das traditionelle Monsterkonzert aller acht Kapellen auf dem Programm.
Die Musikerinnen und Musiker der acht Kapellen wurden dabei vom Kapellmeister und Stabführer der Stadtmusikkapelle Manfred Hirtenlehner und vom Kapellmeis­ter der TMK St. Georgen Peter Steinbichler dirigiert.
Zur Bekanntgabe der Wertungsergebnisse und zur Urkunden­überreichung waren auch viel Prominenz aus Politik und Vertreter des Blasmusikverbandes ins Alpenstadion gekommen. So dankten Bgm. Werner Krammer namens der Stadt und LAbg. Anton Kasser namens des Landes den Musikerinnen und Musikern für ihr besonderes Engagement. „Kultur verbindet und wie wichtig dabei die Rolle der Blasmusik ist, haben wir in den vergangenen beiden Jahren erkannt, als wir sie alle so schmerzlich vermisst haben“, so Krammer.

Zum Monsterkonzert stellten sich die acht Musikkapellen in Reih und Glied auf dem Spielfeld des Alpenstadions auf.

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