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Mit Umberto Eco spazieren gehen

Stadtgalerie eröffnet die Saison mit der Ausstellung „Im Wald der Fiktionen“

Der Frage, inwieweit sich Maler und darstellende Künstler von anderen Künstlern, insbesondere Poeten und Literaten, zu ihren Arbeiten inspirieren lassen und was die Künstler letztlich dem Betrachter ihrer Werke sagen wollen, dem geht die neue Ausstellung „Im Wald der Fiktionen“ in der Stadtgalerie nach. Diese ist die erste im Ausstellungsreigen der Galerie am Oberen Stadtplatz und wurde im Rahmen einer Vernissage am Freitag, 18. März, von GR Katharina Bahr namens der Stadt eröffnet. Bahr, in Vertretung der neuen Kultur-Stadträtin Gudrun Schindler-Rainbauer, die coronabedingt verhindert war, betonte die Bedeutung der Kultur für die Stadt Waidhofen und sprach vom Humus, der ein kunstaffines Biotop gedeihen lässt. „Wir brauchen diese Wälder der Fiktionen“, so Bahr in ihrer Begrüßungsrede.
Kuratiert wird die Ausstellung von Gabriele Baumgartner, einer Kunsthistorikerin und ausgewiesenen Expertin, die sich seit Langem mit diesem Thema auseinandersetzt und den Kunstrezipienten, den Betrachter der Bilder, den Galeriebesucher ins umfassende Geflecht aus Künstler, Werk, Epoche und Formensprache miteinbezieht. Diese überaus sehenswerte Ausstellung legt dabei den Fokus auf die Literatur und wie Maler und Bildhauer sich mit Literatur auseinandersetzen und ihre Eindrücke verarbeiten. „Im Wald der Fiktionen“ ist ein Buch von Umberto Eco und gibt der Ausstellung auch ihren Namen, da Eco darin sehr bildhaft seine Eindrücke in sechs „Streifzügen durch die Literatur“ darlegt und so viel Input für Inspirationen generiert.
Die Kuratorin hat für die Werkschau elf Künstler ausgewählt und entsprechend den gezeigten Werken auch die passende Literatur einbezogen. So werden die Bücher in der Stadtgalerie in einer Art literarischen Skulptur (von Julia Dorninger) präsentiert und der Besucher ist angehalten, sich zu bedienen, in vorhandenen Sitzmöbeln Platz zu nehmen, zu lesen, zu schmökern und im Verweilen die Kunst auf sich wirken zu lassen.
So nimmt etwa der große österreichische Künstler Josef Mikl, bekannt durch sein epochales Œuvre der Wand- und Deckengestaltung der neu errichteten Redoutensäle in der Wiener Hofburg, in denen derzeit das Parlament tagt, Johann Nestroy mit auf seine künstlerische Reise. Aber auch andere Werke der Weltliteratur wie „Alice im Wunderland“ oder weniger Bekanntes wie „Die Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde waren Inspiration für die in der Stadtgalerie ausgestellte Werke.
Das Künstlerkollektiv bilden: Anna Reisenbichler, Maximilian Otte, Barbara Höller, Markus Hiesleitner, Gerlinde Thuma, Claudia Dorninger-Lehner, Denise Schellmann, Brigitte MiklBruckner und Alfredo Barsuglia sowie der bereits verstorbene Josef Mikl.
Die Ausstellung ist bis 17. April zu den Öffnungszeiten der Stadtgalerie bei freiem Eintritt zu besichtigen.

Im Rahmen einer Vernissage wurde die Ausstellung in der Stadtgalerie am vergangenen Freitag eröffnet. V.l.n.r.: Kuratorin Gabriele Baumgartner, Maximilian Otte, GR Katharina Bahr, Galerieleiterin Klaudia Stöckl, Denise Schellmann und Markus Hiesleitner.
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