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50 Jahre Groß-Waidhofen

Wanderausstellung „Stadt und Land – Hand in Hand“ ab 3. März

2022 ist ein ganz besonderes Jahr für Waidhofen. Vor genau 50 Jahren haben sich die Stadt Waidhofen und die Gemeinden Waidhofen-Land, Zell, Windhag, Konradsheim, St. Leonhard und St. Georgen zur Großgemeinde Waidhofen zusammengeschlossen. „Wir blicken also heuer auf 50 Jahre Stadt und Land zurück und wollen dieses Jubiläum gebührend feiern“, so der Bürgermeister im Rahmen eines Pressegesprächs mit der Landeshauptfrau, die zum Jubiläum gratulierte: „In 50 Jahren hat sich Waidhofen von einer Kleinstadt zu einer Vorzeigestadt mit selbstbewussten Stadtteilen entwickelt. Daher möchte ich im Jubiläumsjahr allen Waidhofnerinnen und Waidhofnern gratulieren und mich für das Miteinander bedanken. Denn gemeinsam ist viel gelungen, wenn wir an die Weiterentwicklung des Landesklinikums denken, an die Landesausstellung 2007, die neue Trinkwasserversorgung oder den Buchenbergtunnel. Und ich kann allen Landsleuten versprechen, dass Land Niederösterreich wird der Stadt Waidhofen auch weiterhin ein verlässlicher Partner bleiben. Nicht nur etwa im Rahmen des neuen Pflege- und Betreuungszentrums, das in den nächs­ten Jahren errichtet wird, sondern immer, wenn es um die Weiterentwicklung Waidhofens geht“, so Mikl-Leitner.

Kleiner Festakt und Pressekonferenz im großen Sitzungssaal des Rathauses. V.l.n.r.: Vizebgm. Mario Wührer, LH Johanna Mikl-Leitner, Bgm. Werner Krammer und Vizebgm. Armin Bahr

Coronabedingt ist es leider nicht möglich, eine große Veranstaltung rund um das 50-Jahr-Jubiläum zu organisieren, aber es wird eine Wanderausstellung über diesen wichtigen Teil der Waidhofner Geschichte geben. Die Ausstellung veranschaulicht bildhaft, wie sich die einzelnen Ortschaften entwickelt haben und wie diese seit 1972 das Waidhofen von heute bilden und auch in Zukunft weiter formen werden.
Seit der Gemeindezusammenlegung im Jahr 1972 versteht Waidhofen Vielfalt als gelebte Praxis. Denn Vielfalt bedeutet Lebensqualität. Der Grundstein für eine positive Entwicklung Waidhofens inklusive aller Ortsteile war die Entscheidung zur Zusammenlegung der einzelnen Gemeinden, die damals unter dem Motto „Stadt und Land – Hand in Hand“ getroffen wurde. Und bis heute kann dieser gemeinsame Weg als Erfolgsgeschichte bezeichnet werden, auch wenn er damals keinesfalls unumstritten war. „Struktur­anpassungen und Veränderungen betreffen immer Menschen, betreffen immer lokale und traditionell gewachsene Emotionen. So wurde naturgemäß auch der Entschluss zur Zusammenlegung der Gemeinden von den einzelnen Ortsteilen kritisch gesehen. Wichtig war es, die Brücken von Mensch zu Mensch und in diesem Fall von Stadt zu Land und umgekehrt zu schlagen“, erklärte Historiker und Zeitzeuge Matthias Settele.
Bürgermeister Krammer ist sicher sicher: „Die Eingemeindung hat sowohl der Stadt als auch den Ortsteilen gutgetan. Der Slogan „Stadt und Land – Hand in Hand“ wird dabei nicht alt und zeigt immer wieder neue, gute Facetten. Was wir in den vergangenen 50 Jahren gemeinsam erreicht haben, kann sich sehen lassen.“ Begonnen beim Anschluss an das Wasser- und Kanalnetz über die Errichtung von Güterwegen, die Sanierung von Schulen und Kindergärten bis hin zur Siedlungsentwicklung, dem Breitbandausbau und dem Ausbau der E-Mobilität, wie die Vertreter der Ortsteile bei der Pressekonferenz berichteten.
„Natürlich gab es damals eine gewisse Skepsis der Gemeindezusammenlegung gegenüber, aber aufgrund der umfangreichen Information konnte die Mehrheit doch überzeugt werden und unsere Erwartungen wurden auf jeden Fall übertroffen“, erzählte der Windhager Ignaz Hofmacher. Anton Lueger aus Konradsheim erwähnte auch die Musikschule als positives Beispiel für das Zusammenwirken von Stadt und Land und meinte: „Interkommunale Betriebsgebiete sind derzeit in aller Munde. Das wirklich erste interkommunale Betriebsgebiet entstand für mich durch die Gemeindezusammenlegung.“ Auch die anderen Zeitzeugen, Franz Stockner aus St. Leonhard und Günther Pöchhacker aus Zell, stießen ins selbe Horn. Johann Stixenberger aus St. Georgen betonte: „Die Zielsetzung war immer, dass die einzelnen Dörfer rund um Waid­hofen ihre Eigenständigkeit bewahren, sich aber trotzdem weiterentwickeln können.“
Durch die Gemeindezusammenlegung wuchs das Gemeindegebiet von 4,71 Quadratkilometern auf 131 Quadratkilometer an, die Einwohnerzahl erhöhte sich von 5.586 auf 11.730. Stadt und Land treffen sich sehr oft auch im historischen Stadtzentrum, wenn dienstags und freitags alle beim traditionellen Wochenmarkt zusammenkommen, um regionale Lebensmittel zu kaufen. Oder bei den zahlreichen kulturellen Veranstaltungen, die die Stadt so lebendig machen, zum Beispiel die Konviktgartenkonzerte oder der Dirndlgwandsonntag. „Eines wird gerade bei diesen Veranstaltungen ganz besonders deutlich: Wo andere Gegensätze sehen, leben wir das Miteinander. Das macht den Waidhofner Geist aus, seit 50 Jahren“, so Krammer, der seinen Blick aber auch in die Zukunft richtet: „All die Projekte, die wir gemeinsam umgesetzt haben, tragen wesentlich zur hohen Lebensqualität in Waidhofen bei. Dennoch sind sie kein Grund, sich auszuruhen. Wir haben noch viel vor für unser Waidhofen. Ich danke allen, die in den vergangenen 50 Jahren einen Beitrag geleistet, die Waid­hofen mitgestaltet und geprägt haben. Gemeinsam werden wir auch in der Zukunft die gro­ßen Herausforderungen meistern.“
Moderiert wurde die Pressekonferenz von Stadtarchivar Peter Fraundorfer, der auch das Konzept für die Wanderausstellung erarbeitete.

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