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Jagd und Jagdhornbläser gehören zusammen

50 Jahre Leonharder Jagdhornbläser und 40 Jahre Hubertuskapelle

St. Leonhard. „Kaum jemand steht der Natur so nahe wie der Jäger“, so Kaplan Martin Talnagi am Sonntag, dem 5. September, beim Gottesdienst bei der Hubertuskapelle. „Und da die Natur die Schöpfung Gottes ist, gehören auch der Jäger und der Glauben zusammen.“ Ganz unrecht hat er damit wohl nicht, zumindest dürften die Jäger einen guten Draht nach oben haben – denn für das 50-Jahr-Jubiläum der Leonharder Jagdhornbläser und das 40-Jahr-Jubiläum der Hubertuskapelle hatten sie strahlenden Sonnenschein gepachtet. Das doppelte Jubelfest begann bereits am Samstagabend mit einem Konzert der Jagdhornbläser gemeinsam mit dem „Carinthia Chor Millstatt“ unter der Leitung von Prof. Bernhad Zlanabitnig. Von „großartig“ bis zu „einzigartigem Erlebnis“ reichten die Lobeshymnen des begeisterten Publikums für diesen musikalischen Leckerbissen.
Auch der Sonntag ließ es an Musik nicht fehlen. Die hl. Messe bei der Hubertuskapelle gestalteten die Randegger Jagdhornbläser und anschließend begab sich eine wahre Karawane – sowohl aus Autos als auch Fußgängern bestehend –in Richtung des Festgeländes bei der Fa. Wallmüller. Dort begrüßte Josef Frühwald sen. die Besucher und Ehrengäste zum Frühschoppen mit den „Mostpressers“ und bedankte sich bei allen, die mit den Jagdhornbläsern ihr Jubiläum feierten. Immerhin sind 50 Jahre eine lange Zeit, vor allem, wenn man bedenkt, dass alles mit nur zwei Musikern – Christian Schachinger und Johann Sonnleitner – angefangen hat. Aus diesem Stamm, erklärt Hornmeister Josef Frühwald jun., bildeten sich die heutigen Leonharder Jagdhornbläser, die mittlerweile aus 13 Mitgliedern bestehen. Gefragt nach der größten Änderung in dieser Zeit, hat er schnell eine Antwort parat: „Das musikalische Niveau ist in dieser Zeit sehr gestiegen, allein durch die tolle Musikschule in Waidhofen.“ So groß sein Stolz auf die Erfolge bei diversen Bewerben ist, betonte Josef Frühwald aber auch, was er als „Wurzeln“ der Jagdhornbläser ansieht: „Wir sind dazu da, das jagdliche Brauchtum hochzuhalten und die Jagd musikalisch zu umrahmen. Denn ohne Jagd gibt es keine Jagdhornbläser und ohne Jagdhornbläser keine Jagd – das gehört zusammen.“
Zusammen gehören aber, wie man im weiteren Lauf der Jubiläumsfeier feststellen konnte, auch Jagdhornbläser und Gemütlichkeit. Das Tüpfelchen auf dem i war die Tombola, wobei sich Hermine Langenreither aus Allhartsberg über eine Stihl-Akkusense als Hauptgewinn bei den Sachpreisen und Karl Bierampel aus Hausmening über den Kahlwildabschuss in Eisenerz, den Jagdpreis-Hauptgewinn, freuen konnten.
Die Jagdhornbläser bewiesen nicht nur, dass sie wissen, wie man Feste feiert, sondern sie gaben ihrem doppelten Jubiläumsfest auch einen besonderen Sinn: Mit dem Reinerlös wird nämlich eine Drohne zur Rehkitz-Rettung für die Jagdgenossenschaft St. Leonhard angekauft.

Am Samstag standen die Leonharder Jagdhornbläser auch selbst auf der Bühne .zVg
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