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Weyrer Kreuzbergritter arbeiten für Gotteslohn

Josef Gabriel Frey hat den Marktholzberg, wie er auch genannt wurde, auf seinen Bildern als „Venusberg“ bezeichnet, so wie auch der 200 Jahre vor ihm lebende Maler Matthäus Merian. Den Namen von alten Häusern am Fuß des Berges wurde in den alten Büchern „Am Venusberg“ hinzugefügt. Der Sage nach soll nämlich eine Venusstatue auf dem Gipfel gestanden haben. Erst ab dem Jahr 1868, nachdem Josef Gabriel Frey mit seinen Blechschnittfiguren, von denen heute noch die Kreuzigungsgruppe erhalten ist, einen Kreuzweg gestaltet hat, hat sich der Name „Kreuzberg“ eingebürgert.
Dieser Kreuzweg ist dann wieder verwachsen bis der engagierte Notar Dr. Friedrich Schmeidel mit dem 1885 gegründeten Verschönerungsverein Weyer begann, die Wege zu sanieren. So ging es mit den Anlagen auf und ab, bis in den 1970er-Jahren eine Gruppe Weyrer von Neuem anfing, die wiederum verfallenen Wege instand zu setzen. Zehn Jahre später sollte das alles umsonst gewesen sein und die inzwischen wieder sehr beliebten Kreuzbergwegerl wären beinahe einem wahnwitzigen Umfahrungsprojekt zum Opfer gefallen. Die Umfahrungsstraße hätte als Hangbrücke die steilen Hänge des Kreuzbergs gequert. Vom Markt aus hätte man auf der ganzen Breite des Berges von unten auf die Pfeiler und die Betondecke der Unterseite der Straße geschaut. Der schöne Luftkurort hätte wie von einem Dach herunter Abgase, Lärm und Schmutz abbekommen. Dr. Herbert Hofer erkannte das Ausmaß an Zerstörung und die verheerende Auswirkung für Weyer, hatte tüchtige und engagierte Leute um sich geschart und mit großem Engagement die Unterschutzstellung dieses Naturjuwels in die Wege geleitet.
1981 wurde mit großzügiger Zustimmung der Grundeigentümerin Agrargemeinschaft Weyer vom Land Oberösterreich das Naturschutzgebiet Kreuzberg Weyer verordnet. 1990 gründeten Dr. Hofer und sein Team zur längerfristigen Absicherung und Erleichterung der Organisation der Erhaltungsarbeiten den Verein „Interessengemeinschaft für die Erhaltung des Naturschutzgebietes Kreuzberg in Weyer“. Der Name „Kreuzbergritter“ wurde den fleißigen Pflegern der Weganlagen von der Heimatdichterin Maria Mittermaier gegeben, der sich sehr schnell in der Bevölkerung verbreitete.
Heute bestehen die Kreuzberganlagen aus 17 km schmalen Wegen und Steigen im steilen Bergwald mit stillen Plätzchen zum Verweilen, ein Genuss für Groß und Klein. Bei den Kleinsten sorgt ein „Zwergerlwald“ mit vielen fantasievollen Wurzelgesichtern für Begeisterung und Motivation auf dem Weg nach oben. Fritz Kranzmayr schnitzt die Wurzelfiguren sehr kindgerecht und pflegt auch die in die Jahre gekommenen Figuren seines Vorgängers Rudi Katzensteiner. Zur Weihnachtszeit wird überdies in der Schutzhütte eine Krippe aufgestellt, bei der alle Jahre ein Laternenumzug der Naturfreunde mit einer kleinen Andacht organisiert wird.
Seit 2015 gehören auch die Blumenmädchen, die zur Freude von Weyer und seinen willkommenen Gästen, die zahlreichen öffentlichen Blumenbeete und Tröge wunderschön erblühen lassen, zu den Kreuzbergrittern. All diese Arbeiten werden von rund 25 engagierten, ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern gerne und mit Freude fachgerecht geleistet. Josef Schuller organisiert auf dem Kreuzberg und Greti Schmölz beim Blumenschmuck die vielseitigen Tätigkeiten. Die Kreuzbergritter und Blumenmädchen erhalten viel Anerkennung und sind in der Bevölkerung sehr beliebt. Auch Bürgermeister Gerhard Klaffner ist stolz und dankbar für die vielen fleißigen Hände.
Aufgrund der umfangreichen Arbeiten ruft Obmann Franz Schörkhuber auf und lädt herzlich ein: „Kommt in unser Team, ihr seid willkommen! Zu verdienen ist nichts, aber unser Verein bietet gute Kollegenschaft, Fitness, Tatkraft und Freude mit sinnvoller Arbeit in und mit der Natur. Wir haben gute Stimmung in der Gruppe und gesellig sind wir auch. So gibt es unter anderem, so wie es sich für einen richtigen „Bauhof“ gehört, jedes Jahr einen Betriebsausflug und eine Weihnachtsfeier.“
Mit der Mitarbeit kommt es zu keinerlei Verpflichtungen, gearbeitet wird vom Frühjahr bis zum Herbst in der Regel am Dienstagvormittag. Bei Bedarf werden auch Nachmittagsschichten eingelegt. Wer Zeit hat, kommt. Ist man verhindert, kommt man das nächste Mal wieder.
Kontakt: Kreuzbergritter – Josef Schuller, Tel. 0664/31 891 96; Blumenmädchen – Greti Schmölz, Tel. 0650/83 178 63.

Fleißige Kreuzbergritter bei ihrer wertvollen Arbeit zur Sicherung und Erhaltung der Kreuzberganlagen zVg
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