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Bürgerinitiative gegen Siedlungsvorhaben

Biberbach. Die Pläne der Gemeinde im Ortsteil Adersdorf Grünland in Bauland umzuwidmen, stoßen auf heftige Gegenwehr der betroffenen Anrainer.

Derzeit gehen in Biberbach die Wogen wegen einer geplanten Umwidmung von Grünland in Bauland hoch. Im Ortsteil Adersdorf sieht die Gemeinde die Möglichkeit, im Anschluss an die dort bestehende Siedlung Flächen für eine allfällige Baulanderweiterung umzuwidmen. Dieses Vorhaben stößt auf massive Kritik eines Großteils der dort ortsansässigen Bewohner und eine Bürgerinitiative Adersdorf hat sich bereits gebildet. Auf Initiative dieser Bürgerbewegung kam es nun zu einem Informationsabend am 15. September im Gasthaus Kappl, bei der der Bürgermeister sowie weitere Vertreter der Gemeinde und des Landes Niederöster­reich einerseits Auskunft über die geplante Umwidmung gaben und sich andererseits der Kritik der Projektgegner stellten. Die Kritik richtete sich vor allem auch dahingehend, dass die Projektgegner eine zu geringe Informationsbereitschaft durch die Gemeinde sehen. „Offensichtlich ist gar keine offene Bürgerbeteiligung und Diskussion erwünscht und man will ganz heimlich diese Umwidmung durchziehen“, so die Bürgerinitiative. Als sachliche Argumente gegen eine Verbauung der Flächen in Adersdorf führen die Gegner eine weitere Bodenversiegelung an, die zu Problemen bei der Wasserversorgung führen könnte, da viele bestehende Haushalte ihr Wasser aus Hausbrunnen beziehen. Sie fordern daher ein hydrogeologisches Gutachten, das Bgm. Friedrich Hinterleitner auch zusagte. Auch das Fehlen relevanter Infrastruktur (Verkehr, Nahversorgung etc.) wird als Gegenargument angeführt.
Bgm. Hinterleitner zeigte sich über die Vehemenz der Ablehnung dieser geplanten Erweiterung des Siedlungsraums (es geht um rund 2,5 Hektar) überrascht, sicherte aber zu, sachliche Argumente, wie das hydrogeologische Gutachten akzeptieren zu wollen. Eine Ablehnung des Projekts aus persönlichen Motiven heraus, weil man etwa das Nachbargrundstück einfach weiterhin unverbaut haben möchte, erteilte der Ortschef aber klar eine Absage. „Für sachliche Argumente bin ich stets offen. Wir müssen aber Ressourcen für eine Erweiterung des Siedlungsraums schaffen, um Biberbach erfolgreich in die Zukunft zu führen“, so der Bürgermeister.
Initiatoren der Bürgerinitiative sind Zahnchirurg DDr. Peter Hidasi, Tischlermeister Rudolf Scheiter und RR Johann Gartlehner, die auch eine Unterschriftenaktion durchführten, bei der von den rund 100 Adersdorfer Bewohnern 82 ihr Unterschrift gegen eine Umwidmung leisteten.
Die Zeit drängt auch insofern für die Gemeinde als mit Ende Oktober die 6. Novelle des NÖ Raumordnungsgesetzes in Kraft tritt und solche Baulanderweiterungen gar nicht mehr oder nur unter weit strengeren Auflagen möglich wären.


Rudolf Scheiter (l.) Johann Gartlehner (2. v. r.) und DDr. Peter Hidasi (r.) kämpfen mit ihrer Bürgerinitiative
gegen die Umwidmung. zVg

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